Allgemein, Körperpflege

Zahnpflege – rundum geschützt

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Quelle: © by Birgit Technik / pixelio.de

Ultraschallzahnbürste: Die Verwendung von Ultraschallzahnbürsten hat sich in Europa erst während der vergangenen 6 bis 8 Jahre etabliert. Trotz ihrer relativ kurzen Bekanntheit gelten sie inzwischen als effektivstes Mittel zur Erhaltung der Zahngesundheit und sind auf dem besten Weg, den konkurrierenden Bürstenmodellen den Rang abzulaufen.

Was sind Ultraschallzahnbürsten?

Ultraschallzahnbürsten, wie hier von emmi-dent.de funktionieren nicht mittels Elektromotor (wie herkömmliche elektrische Zahnbürsten), sondern über einen sogenannten Schallwandler. Er versetzt den Bürstenkopf mit Hilfe von Magnetismus in Schwingung, sodass eine Frequenz von mindestens 300 Hertz entsteht (das entspricht rund 1,6 Millionen Schwingungen pro Minute). Diese Angaben gelten als Mindeststandard, den jede Ultraschallzahnbürste erfüllen muss; Abweichungen nach oben sind beliebig möglich. So erreichen moderne Ultraschallzahnbürsten bereits eine Frequenz von bis zu 1,6 Megahertz, was einer Leistung von etwa 192 Millionen Schwingungen pro Minute entspricht.

Für wen sind Ultraschallzahnbürsten geeignet?

Ultraschallzahnbürsten eignen sich grundsätzlich für jede Anwenderin und jeden Anwender. Speziell bei Implantaten, die eine besonders gründliche Reinigung erforderlich machen, sind sie allen anderen Modellen (elektrische Zahnbürste, Handzahnbürste) überlegen. Die Verwendung ist auch bei Kronen und Füllungen unbedenklich. Besonders hervorzuheben ist außerdem, dass die sachgemäße Nutzung von Ultraschallzahnbürsten ungefährlich ist; dementsprechend können auch Kinder und ältere Menschen bedenkenlos davon Gebrauch machen.

Was unterscheidet Ultraschallzahnbürsten von elektrischen Zahnbürsten?

Elektrische Zahnbürsten arbeiten mechanisch, über Druck und Reibung. Üblicherweise erfolgt die Bewegung des Bürstenkopfes seitlich (links-rechts). Ultraschallzahnbürsten funktionieren mit Schallwellen. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, die Bürste mit Druck über die Zähne zu führen, wodurch wiederum die Zahnsubstanz geschont wird. Der Bürstenkopf bewegt sich von oben nach unten, was der von Zahnmedizinern empfohlenen Putzrichtung entspricht. Desweiteren können elektrische Zahnbürsten ausschließlich an Stellen reinigen, die von den Borsten auch tatsächlich erreicht werden. Ultraschall hingegen dringt in alle Bereiche vor, selbst in das Innere von Zahnfleischtaschen. Die Reinigungsleistung ist somit umfassender und gründlicher als bei der Verwendung anderer Bürstenmodelle.

Welche Nachteile hat die Verwendung von Ultraschallzahnbürsten?

Viele AnwenderInnen klagen besonders zu Beginn über die negative Geräuschentwicklung; das Surren der Bürste kann mitunter als sehr unangenehm empfunden werden.
Desweiteren ist die Anschaffung einer Ultraschallzahnbürste mit deutlich höheren Kosten (zwischen 60 und 200 Euro) verbunden als der Kauf einer elektrischen oder gar einer Handzahnbürste.