Fitness

Yoga Übungen für Einsteiger

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Körperliche Belastungen verspannen unseren Körper genauso wie Angst, Stress und Zweifel. Verspannungen wiederum lösen ein körperliches Unwohlsein aus und sorgen für neue geistige Anspannungen. Wir geraten aus der Harmonie. Yoga ist ein Bewegungstraining, das dem Körper zu Vitalität und Lockerheit sowie die Seele zu neuem Wohlbefinden führt.

Yoga eignet sich für jeden Sportler, wenngleich die Übungen ein unterschiedliches Maß an Geschick erfordern. Nicht jede Übung ist für jeden Menschen geeignet. Wer beispielsweise unter orthopädischen Beschwerden leidet, wird eventuell auf die eine oder andere Übung verzichten müssen. Wenn es zu Schmerzen beim Ausführen einer Übung kommt, muss sie abgebrochen werden. Bestehen schwere Erkrankungen oder Erschöpfungszustände, darf nur vorsichtig oder gar nicht trainiert werden. Vorsorglich ist ein Arzt zu befragen.

Besonders wichtig ist beim Yoga die richtige Atmung. Deshalb ist die erste Übung eine Atemübung. Sie wird auf dem Rücken liegend ausgeführt. Ziel dieser Übung ist es, den Weg des Atems zu spüren und zu kontrollieren. Um dies zu vereinfachen, werden beide Hände flach auf die jeweilige Körperregion gelegt. Als erstes liegen die Handflächen sanft auf dem Bauch. Beim langsamen Einatmen dehnt sich die Bauchdecke, die Hände spüren eine Wölbung des Bauchs.

Anschließend wandern die Hände zu den Rippen und verweilen dort. Auch die Rippen dehnen sich langsam während der Einatmung. Im dritten Stadium liegen die Hände auf dem Brustbein. Jetzt sollte die Einatmung auch in diesem Bereich spürbar sein. Die Ausatmung erfolgt in umgekehrter Weise, so dass sich zunächst das Brustbein, dann der Rippenbereich und dann der Bauch senkt. Das bewusste Ein- und Ausatmen sollte möglichst häufig trainiert werden. Mit der Zeit werden die Atembewegungen weicher und flüssiger wahrgenommen.

Die nachfolgende Übung ist eine reine Entspannungsübung, die im Stehen ausgeführt wird. Der Körper sollte aufrecht, aber locker gehalten werden. Die Handflächen werden vor der Brust aneinandergelegt, die Fingerspitzen zeigen nach oben. Während der bewussten Ein- und Ausatmung soll es zu einer tiefen Entspannung kommen, bei welcher der Atem immer ruhiger fließt. Der Effekt der Übung lässt sich verstärken, wenn beim Einatmen die Handflächen fest gegeneinander gepresst werden. Beim Ausatmen wird die Spannung wieder gelockert. Der Grund für diese Wirkung ist folgender: Wenn das menschliche Gehirn mit zwei Dingen, nämlich mit der Kontrolle des Atems und dem Aufeinanderpressen der Handflächen, beschäftigt ist, hat es keine Zeit für stressende Gedanken.

Folgende Übung dient dem Energiefluss und der Entspannung der Nackenmuskulatur. Im aufrechten Stand werden die Arme hinter dem Rücken zusammengeführt und die Finger verschränkt. Die Knie sind leicht zu beugen. Während des Einatmens wird das Kinn auf die Brust geführt, anschließend sinkt der gesamte Oberkörper nach vorn ab. Der Kopf sollte locker zum Boden hängen. Anschließend werden die Arme gestreckt hinter dem Körper nach vorn geführt. Während des Ausatmens wird die Grundstellung eingenommen.